TATORT > KAHLENBERG

> Kreuznacher Kahlenberg Riesling > Ein Weißwein mit hellgoldener Farbe und grünen Reflexen. Im Glas eröffnet sich ein komplexes Bukett mit süßen Aromen von reifen Weinbergspfirsich, Quitte, Ingwer und Jasmintee. Noten von Feuerstein und getrockneten Kräutern runden das Geruchsbild harmonisch ab. Der Wein verfügt über ein stahlig-reifes Säuregerüst das zusammen mit der enormen Mineralität für ein brillantes Rückgrat sorgt. Am Gaumen entfalten sich feine gelbfruchtige Aromen, rauchige Würze und ein langer Nachhall. Ein kraftvoller Nahe-Wein mit sehr viel Struktur und dicht gewobenem Bukett.

Terroir: Erstmals erwähnt wurde der Kahlenberg 1499. Dieser reine Südhang mit einer Steigung von 43% besteht aus kiesigem Lehm, also Sand-Lehm Verwitterungen über dem Sandstein, erdgeschichtlich entstanden aus Meeresboden (Tertiär). Das Terroir ist prägend für einen bemerkenswerten Weincharakter: Der Riesling besitzt ein delikates Fruchtaroma, hat eine ausgewogene Säure, welche mit der eigenen Restsüße sehr gut eingebunden ist. Ein sehr harmonischer Wein mit einer tollen Fülle.

Speiseempfehlung: Gebratener Saibling auf Rettichsalat, Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Feldsalat oder deftigen Würsten auf Sauerkraut.

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> Höllenpfad

Kalkhaltiger, feinkörniger Sandstein, Wüstensediment des Rotliegend.

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> Johannisberg

Querterrassiertes Hochplatteau, Kiessand/Kieslehm, Wüstenrand-Ursprung.

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> Steinrossel

Hanglage, Wüstenboden (Rotliegend) mit umgelagerten Schieferanteilen.

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> Kahlenberg

Meeresboden (Tertiär). Sand-Lehm Verwitterungen über dem Sandstein.

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> Brückes

Verwitterungsboden aus kalkhaltigem Kies und Lehm. Dünne Lößüberdeckung.

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> Paradies

Meeressediment des Tertiär, mit fossilen Anteilen. Kalkhaltiger Ton (Mergel).

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