TATORT > JOHANNISBERG

> Wallhäuser Johannisberg Riesling > Beim ersten Hineinriechen deutet sich schon die vielschichtige Art dieses Nahewein-Rieslings aus einer unserer besten Lagen an. Nach dem Schwenken zeigt sich ein tiefgründiges Bukett mit Aromen von Mirabellen, Mandarine, Grapefruitschale, süßen Wildblüten, Eisenkraut und Minze. Am Gaumen entfaltet sich ein extraktreicher Weißwein, welcher wirklich trocken daher kommt und durch einen feinen phenolischen Biss und salzige Mineralität viel Spannung erhält. Ein kräftiger und komplexer Riesling mit viel Aromenspiel – er kann noch lange nachreifen.

Terroir: Der mit 60% Gefälle extrem steile, nach Süden ausgerichtete Johannisberg gehört zu den ältesten urkundlich nachgewiesenen Weingärten Europas. 2011 wurden die Querterrassen neu angelegt – unsere Weinbergszeilen befinden sich an oberster Stelle des Hochplateaus. Hier gedeiht ein höchst charaktervoll selbstbewusster Riesling unter idealen Voraussetzungen: Das schiefrige Terroir hat eine geniale Wärmespeicher-Fähigkeit! Sicher eine der wertigsten Lagen im Weinland Nahe.

Speiseempfehlung: Dorade in der Salzkruste mit Lauch im Apfelmeerrettich-Rahm, Poularden-Tajine mit Salzzitronen, Zucchini und Safran, Zitronenhuhn à la Provence, leichte mediterrane Küche, Quiche Lorraine oder glasierter Kalbsrücken an asiatischem Wokgemüse.

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> Höllenpfad

Kalkhaltiger, feinkörniger Sandstein, Wüstensediment des Rotliegend.

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> Johannisberg

Querterrassiertes Hochplatteau, Kiessand/Kieslehm, Wüstenrand-Ursprung.

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> Steinrossel

Hanglage, Wüstenboden (Rotliegend) mit umgelagerten Schieferanteilen.

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> Kahlenberg

Meeresboden (Tertiär). Sand-Lehm Verwitterungen über dem Sandstein.

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> Brückes

Verwitterungsboden aus kalkhaltigem Kies und Lehm. Dünne Lößüberdeckung.

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> Paradies

Meeressediment des Tertiär, mit fossilen Anteilen. Kalkhaltiger Ton (Mergel).

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